Junge Familien - Mittagsbetreung- Wohnungsmangel

27. August 2025

Wir von der SPD stehen schon immer für eine Förderung unsere Kinder- und Jugendlichen in Oberasbach ein. Beweis dafür war in der Vergangenheit und wird auch in Zukunft unser Einsatz für eine bedarfsgerechte Ausstattung unserer Betreuungseinrichtungen, der Schulen mit Hort, der Mittagsbetreuung und vor allem unserer Kindertagesstätten, den Krippen und Kindergärten sowie der Erstellung und Pflege unserer hervorragenden Spielplätze im Stadtgebiet von Oberasbach, sein. Beispielhaft sei hier unser Antrag auf Anschaffung von Luftfilteranlagen in den Schulen während der Pandemie sowie der Realisierung eines Spielplatzes im Gebiet von Altenberg-Nord zu nennen. Leider stockt die letztgenannte Maßnahme auf Grund der derzeitigen Haushaltssituation in Oberasbach. Trotz dieser prekären Haushaltssituation sind wir von der SPD – übrigens auch mit den anderen Fraktionen im Stadtrat - darüber einig, dass die Mittagsbetreuung den künftigen gesetzlichen Vorgaben gerecht werden muss. Daher befürworten wir die Planungen und den Bau der Mittagsbetreuung auf dem Gelände der Schule in Kreutles. Zu einer guten Situation unserer jüngsten Mitbürger trägt aber auch die Unterstützung und Förderung „Junger Familien“ bei. Hier sei besonders die Förderung des Wohnens in Oberasbach wichtig. Derzeit wird der Flächennutzungsplan bearbeitet. Es ist festzustellen, dass sich hier die Auffassung des Stadtrates gewandelt hat. Hatte man in der Vergangenheit Gebiete zur evtl. Wohnbebauung vorgesehen, soll es künftig keine Möglichkeit mehr geben, größere Flächen für Bauvorhaben vorzuhalten. Wir von der SPD-Fraktion und auch einige andere Stadträte sind allerdings der Auffassung, dass man schon noch etwas für Bebauung frei lassen sollte. Insbesondere unter dem Schlagwort „Junge Oberasbacher Familien“ sollte man noch Flächen bereitstellen. An der Birkenstraße z. B. sollten wir einen Korridor für den Zweck „Junge Familien“ als Bebauungsmöglichkeit frei lassen. Die Erschließung und auch Anbindung an die S-Bahn spreche unserer Meinung nach dafür. Ich hoffe, dass wir von der SPD hier ein Umdenken im Stadtrat anstoßen können. Aus einem anderen Grund, der Ausweisung von Flächen für Gewerbe, nehme ich derzeit ein Umdenken bei einigen Stadträten wahr.

Peter Heinl Fraktionssprecher im Stadtrat

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